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Girlband Ladylike mit Musical-Hits, Rock

und Schlagern auf dem Weg zum Erfolg

Mit ‚Ladylike‘ entwickelten die vier  Hauptdarstellerinnen eine charmant witzige Story  um vier liebenswert-verrückte Stereotypen mit  hohem Identifikationspotential und setzen  darstellerische Glanzpunkte nicht nur durch die  pfiffig-pointierten Dialoge, sondern auch durch die  zu Instrumental-Playbacks perfekt interpretierten  und choreografierten, szenisch passenden Musical-  und Popsongs. Bei der Audition für die Girlband hofft  das Damenensemble „I Hope I Get It” (‚A Chorus  Line‘), die weltgewandte Claudette zeigt mit „Mein  Sinn für Stil“ (‚Aida‘) ihr Gespür für passende  Bühnenoutfits, mit „Was fühl ich in mir“ (‚Wicked‘)  erkennen die Damen ihre gewaltigen Differenzen,  bevor sie sich auf den „Highway to Hell“ des ersten  Auftritts begeben, um im ersten Erfolg ein „Walking  On Sunshine“ erleben zu dürfen. Anna schlichtet „Ein  bisschen Frieden“, die Ladies erleben ihr „Daylight“  im Rampenlicht, genießen das „We Are Young“-  Gefühl, brauchen Ihren Produzenten „I Need A  Hero“, der den „Kitsch“ verdammt, stürzen nach  „I´m So Excited“ab, so dass es mit „The Show Must  Go On“ irgendwie weiter gehen muss. Mit „Big Spender“ (‚Sweet Charity‘) werden die  Damen erotischer, doch die Band bricht mit „Take Me  Or Leave Me“ (‚Rent‘) fast auseinander, bevor Eddy  mit „Someone Like You“ (‚Adele‘) und „That‘s What  Friends Are For“ ihre wirklichen Freundinnen  erkennt. Nach einem Abba-Medley und weiteren Hits  erkennen die vier Musketiere, dass „Music“ ihr Leben  ist und sie als Band auch für die nächsten 10 Jahre  zusammenschweißen wird. 

Musical Ladylike auf Profiniveau

Das stimmgewaltige Damenensemble mit Markus  Psotta als männlicher Verstärkung wird durch die  Tänzerinnen Linda Quinten und Jenny Borecki sowie  Dennis Borecki als muskelbepacktem Bodyguard  verstärkt. Den professionellen Anspruch der  Produktion unterstreichen ein guter Ton und ein  spektakuläres Bühnenlicht  © Text und Fotos: Stephan Drewianka; www.musical-world.de Dieser Bericht erschien ebenfalls in der Zeitschrift Blickpunkt Musical (Ausgabe 64, Mai-Juli 2013) hier geht’s zur Fotogalerie ladylike                    
ladylike mittendrin statt nur dabei...  Durften Sie schonmal in die geheimnisvolle Welt jenseits des Prunkvorhangs einer so erfolgreichen Glamour-Girlgroup wie Ladylike schauen? Ladylike ist der fraulich schräge Blick hinter die Fassade der Glitzerwelt - Zickenterror, Tussialarm, Ruhgebietsproletariat und Fettnäpfchen - erleben Sie die vier Charakterladies Cloudette (Kira Maxein), Tiffany (Patricia Psotta), Eddi (Nadine Esser) und Anna (Carolin Droberg) und einen gleichstellungsbedingten Quotenmann (Markus Psotta) in einer charmant-witzigen Story voll stimmgewaltiger Frauenpower und Emotionen, in der er es nicht immer ganz ladylike zugeht.  Vier Ladykracher in guten und in schlechten Zeiten...  10 Jahre steht die Girlgroup ‚Ladylike‘ nun schon erfolgreich auf der Bühne. 10 Jahre Glanz, Glamour und Erfolg. Doch wie fing alles an mit den vier Pretty-In-Pink-Ladies? Und ging der Weg immer geradlinig steil nach oben? Gab es bei den vier so unterschiedlichen Sängerinnen von ‚Ladylike‘ immer nur Friede, Freude, Eierkuchen oder vielleicht hinter den Kulissen des Ruhmes eher Neid, Missgunst und Zickenterror? Im Musical ‚Ladylike‘ gibt „Produzent“ Markus Psotta Antwort auf diese brennenden Fragen.              Zusammen mit ihm blickt das Publikum zurück auf die Audition der fiktiven Band, bei der die Wahl auf die mondäne Claudette (Kira Maxein), das naive Hello Kitty-Girl Tiffany (Patricia Psotta), die taffe Ruhrpottbraut Eddi (Nadine Esser) und die wandelnde Wikipedia-Enzyklopädie Anna (Carolin Droberg) fällt. Dieser unglaubliche Charaktermix, der selbst die „Desperate Housewives“ in den Schatten stellt, will so gar nicht unter einen Hut passen und bringt den Produzenten mehr als einmal an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Doch mit Schokolade und Flachmann schafft er schließlich doch das Wunder eines ersten, gemeinsamen Auftritts – und siehe da: die geballte Frauenpower kommt beim Publikum an.  Doch bis die Damen an der Spitze der Top 10 stehen, sind noch viele Stolpersteine wie Autogrammstunden mit dubiosen Fans, vernichtende Kritiken mit Schlammschacht Gerüchten neidischer Reporterinnen und der immerwährende Zwist der vier Sängerinnen um Song- und Kostümauswahl zu überstehen. Der steigende Druck des Erfolgs nagt am Zusammenhalt der Gruppe, doch schließlich wachsen die vier Damen tatsächlich zusammen und aus Feindschaft entwickelt sich echte Freundschaft.