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Reflection

Nachwuchstalent Markus Psotta, der 1995-97 als Gavroche in der  Duisburger Produktion von Les Miserables erstmals auf der  Musicalbühne stand und seitdem viel Aufmerksamkeit durch seine  Stimme erregte (u.a. 2008 Top 12-Teilnehmer bei der ZDF-  Produktion Musical Showstar, 2009 Top 20 Teilnehmer - Jugend  Kulturell Förderpreis, Gastauftritte bei den Musicalstars in  Concert in Aspects of Andrew Lloyd Webber und Best Of Borchert)  hatte die Idee, führte Regie und stand natürlich auch selbst bei  seinem Musical auf der Bühne. Die Geschichte um drei junge  Paare erzählt sich dabei ganz ohne Dialog oder Moderation nur  anhand bekannter Musicalnummern, die hier plötzlich durch das  Spiel auf der Bühne einen völlig neuen und immer passenden  Sinn erhalten. Wenn Dennis Henschel seiner angebeteten und  ‚heissgeliebt‘en Kira Maxein zu ‚Dies ist die Stunde‘ einen  Verlobungsring an den Finger steckt passt dies genauso  wunderbar wie Patricia Psotta ‚nur für mich‘ schon die  Hochzeitsglocken hört (‚I can hear the bells‘), während ihr Freund  Markus Psotta sich doch stark ‚Under Pressure‘ fühlt und am  liebsten ‚wie jeder andre Mann‘ die Beine in die Hand nehmen will  (‚I want to break free‘). In der Beziehung von Thomas Droberg  mit Annika Firley (ebenfalls bekannt aus „Aspects of Andrew  Lloyd Webber“) geht es indes zum ‚Elepant-Love-Medley‘ immer  Auf und Ab: Thomas findet Hochzeiten ‚Kitsch‘-ig, während  Annika einen ‚Skandal im Sperrbezirk‘ verursacht, als sie sich  Markus an den Hals wirft. Sind sie ‚einen Schritt zu weit‘  gegangen? Ist ‚die Wahrheit‘ nur ‚ein schmaler Grat‘ auf dem  ‚jeder durch das Dunkel der Welt irrt‘ und ‚something stupid‘ im  Sinn hat? Am Ende wird ‚draussen Ist Freiheit‘ doch durch die  Einsicht ‚Dir gehört mein Herz‘ und ‚you´re the one that I want‘  ersetzt Musicalfreunde amüsieren sich köstlich über die neuen  inhaltlichen Bezüge der 29 Highlights aus den Musicals Aida,  Wicked, We Will Rock You, Tarzan, Elisabeth, Rudolf, Hairspray,  Rent, Les Miserables, Jesus Christ Superstar, Tanz der Vampire,  Grease, Hair und weiterer Stücke. Gesanglich präsentieren alle  sechs Darsteller ihre Songs auf hohem Niveau, das einen  Vergleich zu einer professionellen Produktion im Licht und mit  dem Ton von Thomas Esser nicht scheuen muss, zumal eine Live-  Band mit Ana Jovanovic (Piano und musikalische Leitung),  Michael Wehling (Gitarre) und Kristoff Gött (Cajón – ein  Schlagzeugersatz, bei dem der Musiker mit den Fingern oder der  Hand auf eine Art Kiste trommelt) die Songs in sehr frischen und  aufregend anderen Arrangements präsentiert. In den rund 120  kurzweiligen Minuten ist somit viel Neues aus Altbekanntem zu  entdecken – eine Musicalgala, die durch die Art der Präsentation  eine neue Geschichte schafft, ohne dass ein zusätzliches,  verbindendes Wort gesprochen oder gesungen werden muss. © Text & Fotos: © Stephan Drewianka, www.Musical-World.de; Dieser Bericht erschein ebenfalls in der Zeitschrift BLICKPUNKT MUSICAL, Ausgabe Ausgabe 03/11, Mai-Juni 2011  

Reflection 1

Das Galamusical

Eins und Eins das macht Zwei Für viele Paare kommt nach der Phase  des  ‚Sie liebt mich, sie liebt mich  nicht‘ irgendwann die Frage auf, ob  man einfach so weiter zusammen  leben soll oder ob nicht doch ein Ring  das Band fürs Leben endgültig  besiegeln soll. Während Frauen bei  dem Gedanken an einen Heiratsantrag  eine romantisch-wohlige Gänsehaut  bekommen, ergreift das vermeintlich  starke Geschlecht eher das pure  Grauen vor einer allzu starken  Bindung „bis das der Tod uns  scheidet“. Über genau diese Ängste  und Sehnsüchte dreier Pärchen dreht  sich das Galamusical „Reflection“.